Dienstag, 13. Juni 2017

Neuseeland legalisiert den Bezug von Cannabis-Öl durch ärztliches Rezept

Auf der ganzen Welt wenden Menschen Cannabis an, um eine Vielzahl von Leiden zu behandeln. Von der Verwendung von Cannabidiol (CBD) zur Heilung von Krebs und Linderung von Anfällen, bis hin zum Rauchen der Blüten, um Depressionen und Angstgefühle zu reduzieren, ist es immer und immer wieder bewiesen worden, dass es ein Medikament ist, und keine Droge, Glücklicherweise scheint Neuseeland – ein Land von außergewöhnlicher Schönheit – es begriffen zu haben. 



Am 2. Juni 2017 gab der stellvertretende Gesundheitsminister Peter Dunne bekannt, dass Ärzte keine Genehmigung seitens der Regierung mehr brauchen, um ihren Patienten Cannabis-Öl zu verschreiben – die nicht-psychoaktive Komponente der Marihuana-Pflanze. Dunne, sagte, dass Beschränkungen seiner Nutzung nun entfielen. Bisher war das Kraut als kontrollierte Droge eingestuft – ähnlich wie in den USA, wo es als Schedule-1-Medikament eingeordnet wird.
„Ich habe Rat vom Beratenden Expertenauschuss für Drogen (EACD) dahingehend erhalten, dass Cannabidiol nicht als kontrollierte Droge eingestuft werden sollte, und es freut mich, dass das Kabinett nun meiner Empfehlung gefolgt ist, diese Änderung vorzunehmen,“ sagte Dunne. „Deshalb werde ich jetzt die notwendigen Schritte einleiten, um die Beschränkungen dementsprechend zu beseitigen.“

„In praktischer Hinsicht bedeuten die Änderungen, dass Cannabidiol von einem Arzt an seine Patienten verschrieben werden und wie jede andere verschreibungspflichtige Medizin beschafft werden kann“, fügte er hinzu.
Ärzte können für Cannbidiol eine Versorgung von bis zu drei Monaten an qualifizierte Patienten verschreiben. Verständlicherweise wird das als großer Sieg empfunden in Kreisen von Marihuana-Aktivisten, die das Kraut weltweit entkriminalisieren wollen, da es keinen Menschen je getötet hat und es nicht überdosiert werden kann.
Eine große Herausforderung im Zusammenhang mit dieser neuen Entwicklung ist der Import von medizinischem Marihuana, da es in Neuseeland nur eine begrenzte Auswahl an medizinischen Cannabidiol-Produkten gibt. Darüber hinaus bestehen strenge Grenzen, die Länder daran zu hindern, Konzentrate oder die Blüten zu importieren und zu exportieren.
„Allerdings wissen wir von mindestens einem Cannabidiol-Produkt in der Entwicklung, das nach hohen Herstellungsstandards gefertigt wird und zwei Prozent oder weniger der anderen Cannabinoide enthalten wird, die in Cannabis enthalten sind“, sagte Dunne.
Wie der New Zealand Herald berichtet, war Cannabidiol in Neuseeland erstmalig erlaubt worden, als Dunne dem Teenager Alex Renton Genehmigung erteilte, es in seinen letzten Lebensmonaten zu verwenden. Seinerzeit begrüßte der Direktor der neuseeländischen Drogenstiftung, Ross Bell, die Entscheidung.
„Es stellt einen weiteren positiven Schritt dar, um einige der Barrieren zu beseitigen, denen die Patienten beim Zugang zu medizinischen Cannabisprodukten gegenüberstehen“, sagte Bell.

 Quelle: http://derwaechter.net/

Verweise:
Übersetzt aus dem Englischen von  http://anonymous-news.com/new-zealand-just-made-it-legal-for-doctors-to-prescribe-cbd-oil/

Kommentare:

Ernstjoachim Müller hat gesagt…

Wie viele Leben hätten gerettet werden können wenn unsere Politik sich anständiger und menschlicher benehmen würde
Nichts anzufangen mit diesen Politikern rein gar nichts
Ausser ihren Kriegsspielen und Steuergeldverschwendung bekommen die nichts auf die Reihe

Sir Jogy von Fenriswolf hat gesagt…

Solange in Deutschland die Politiker mehr Kohle als Diäten von den Lobbyisten der Pharmaindustrie erhalten werden die einen Dreck tun um etwas zu ändern.Den Politsäuen ist die Gesundheit der Bürger doch Scheiß egal.Wenn die Pharmalobby denen genug Geld zahlt, würden sie sogar behaupten Zyanid hilft gegen Krebs und Fußpilz! zur Not würden die sogar Arsen zwangsverordnen. Man könnte einfach nur noch Kotzen mit diesen Verbrechern.